nothing ear a test und nothing ear im Test – doppelt gut?

Willkommen zum nothing ear a test und ja es hat sich auch das nothing ear hineingeschlichen. Nothing bringt zwei neue Kopfhörer auf den Markt und räumt damit sein bestehendes Portfolio auf. Gleichzeitig kehrt das Unternehmen damit zu seinen Wurzeln zurück. Es lohnt sich, einen Moment innezuhalten und sich daran zu erinnern, womit die Geschichte von Nothing überhaupt begonnen hat: mit Kopfhörern. Vor inzwischen vier Jahren startete der Hersteller mit einem mutigen Designansatz, viel Transparenz im Produktaufbau und dem Anspruch, Technik wieder emotional und spannend zu machen. Seitdem hat sich viel getan. Aus einer kleinen Marke mit einer ungewöhnlichen Idee wurde ein ernstzunehmender Spieler im Smartphone und Wearable Segment.

Die Entwicklung vom Startup zum etablierten Hersteller – nothing ear a test

In dieser Zeit entstanden drei Smartphones: das Nothing Phone 1, das Nothing Phone 2 und zuletzt das Nothing Phone 2a*. Alle drei Modelle haben mit ihrem transparenten Design, den Glyph Lichtern und einer klaren Designsprache für Aufsehen gesorgt. Parallel dazu wuchs die günstigere Submarke CMF, unter der Nothing neben einer Uhr auch mehrere preiswerte Kopfhörer veröffentlichte. CMF richtet sich an Nutzer, die moderne Produkte zu sehr niedrigen Preisen suchen, ohne komplett auf Qualität verzichten zu müssen. Dennoch spürte man, dass Nothing selbst wieder etwas Eigenständiges und Charakteristisches im Audio Bereich liefern wollte.

Die Rückkehr zum Ursprung: Nothing Ear und Nothing Ear (a) – nothing ear a test

Nun kehrt der Hersteller also genau dorthin zurück, wo er angefangen hat, und präsentiert zwei neue In Ear Kopfhörer: den Nothing Ear sowie den Nothing Ear (a). Letzterer sorgt sofort für eine Frage, die sich viele stellen dürften: Wofür steht eigentlich das a? Offiziell beantwortet Nothing diese Frage nicht, doch man kann vermuten, dass es für eine Art abgespecktes, aber alltagstaugliches Modell steht, ähnlich wie bei der Smartphone Reihe das 2a. Am Ende ist es jedoch zweitrangig. Entscheidend ist, dass beide Kopfhörer das widerspiegeln, wofür Nothing seit jeher bekannt ist: solide Technik zu fairen Preisen.

Preise und grundlegende Gemeinsamkeiten – nothing ear a test

Preislich liegen die beiden Modelle ein Stück auseinander. Der Nothing Ear kostet 149 Euro, während der Nothing Ear (a) für 99 Euro erhältlich sein wird. Dieser Unterschied von 50 Euro macht neugierig. Was bekommt man für diesen Aufpreis mehr? Oder anders gefragt: Wo spart Nothing beim günstigeren Modell? Grundsätzlich eint die beiden neuen Kopfhörer eine ganze Reihe von Funktionen, die man nicht zwingend im Preisbereich unter 100 Euro erwarten würde.

Beide Modelle unterstützen Multigeräteverbindungen, wenn auch nur mit maximal zwei Geräten gleichzeitig. Beide besitzen Active Noise Cancellation, also die Fähigkeit, Umgebungslärm aktiv zu reduzieren. Beide verfügen über einen Transparenzmodus, sodass Außenklänge bewusst zugeschaltet werden können. Außerdem sind beide Modelle staub und wassergeschützt. Nicht zuletzt arbeiten beide mit der Nothing App, die als übersichtliche Schaltzentrale fungiert und viele Einstellungsmöglichkeiten bietet.

Hardware und technische Differenzen – nothing ear a test

Die Unterschiede im nothing ear a test zeigen sich vor allem bei der Hardwareausstattung. Der reguläre Nothing Ear besitzt Keramikmembranen, die man üblicherweise in höherwertigen Audioprodukten findet. Keramik ist stabiler, schwingt präziser und liefert dadurch meistens einen saubereren Klang, insbesondere in den hohen Frequenzen. Zudem kann der Nothing Ear kabellos geladen werden, was im Alltag ein nicht zu unterschätzender Komfortvorteil ist. Einfach auf eine Qi Ladematte legen und schon lädt das Case auf, ohne dass ein Kabel benötigt wird.

Der Nothing Ear (a) hingegen nutzt Kunststoffmembranen. Das ist keineswegs ungewöhnlich in dieser Preisklasse, denn Kunststoff ist günstiger zu verarbeiten und ermöglicht trotzdem eine solide Klangqualität. Auf das kabellose Laden muss man beim günstigeren Modell verzichten. Zusätzlich unterscheiden sich einige Funktionen innerhalb der App, beispielsweise Feinabstimmungen und individuellere Equalizer Optionen, die dem teureren Modell vorbehalten sind.

Klangcheck im Alltag – nothing ear a test

Doch die wichtigste Frage bleibt natürlich immer dieselbe: Wie klingen die beiden Kopfhörer? Diese Frage ist essenziell, denn bei allen Komfortmerkmalen, Designansätzen und technischen Details entscheidet am Ende der Klang darüber, ob ein Kopfhörer im Alltag überzeugt oder nicht. Und hier kann man klar sagen: Beide Modelle liefern eine dem Preis entsprechende, solide Leistung ab.

Der Nothing Ear (a) bewegt sich in seinem Preisbereich von rund 100 Euro durchaus weit vorne. Er klingt nicht überragend und auch nicht nach einem viel teureren Produkt, doch die verbaute Technik sorgt dafür, dass er mit der direkten Konkurrenz locker mithalten kann. Die Bässe sind für diese Preisklasse kräftig genug, Mitten werden gut wiedergegeben und Höhen sind ausreichend klar. Der Nothing Ear wiederum setzt sich etwas darüber. Auch hier darf man keine Wunder erwarten, aber für 149 Euro bekommt man einen ausgewogenen Klang, der gegenüber dem günstigeren Modell detailreicher und präziser wirkt. Beide Modelle sind keine High End Kopfhörer, aber sie liefern jeweils in ihrer Preiskategorie ein sehr gutes Gesamtpaket.

Fazit und weiterführende Informationen – nothing ear a test

Kurz zusammengefasst lässt sich sagen: Nothing bringt zwei preislich unterschiedliche, aber jeweils überzeugende Kopfhörer auf den Markt, die genau das tun, was sie sollen. Sie sind gut verarbeitet, funktional, klanglich solide und bleiben der Designsprache treu, die Nothing seit dem ersten Tag auszeichnet. Wer mehr über die Kopfhörer erfahren möchte, kann sich das entsprechende Video ansehen. Für den direkten Vergleich habe ich zudem eine Tabelle zusammengestellt, in der die Unterschiede der technischen Daten zwischen Nothing Ear (a) und Nothing Ear übersichtlich dargestellt sind. So lässt sich genau nachvollziehen, woraus sich der höhere Preis beim Nothing Ear ergibt.

EigenschaftNothing EarNothing Ear (a)
Treiber-MaterialKeramikKunststoff
Kabelloses LadenUnterstütztNicht möglich
Preis149 Euro49 Euro
Active Noise CancellationJaJa
TransparenzmodusJaJa
MultipointZwei GeräteZwei Geräte
App-FunktionenErweiterte EinstellungenReduzierter Funktionsumfang
Staub- und WasserschutzJaJa
KlangqualitätDetailreicher und präziserSolide für die Preisklasse
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Markus
Markus

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